Post SV Nürnberg- 1. Mannschaft - 2015/16

Bezirksliga 1

 

  

Sommerpause: Auf Wiedersehen in der Kreisliga

Nach einer turbulenten Saison hat sich der Post SV nach nur einem Jahr wieder aus der Bezirksliga verabschiedet. Viele Faktoren führten dazu, dass die Gelb-Blauen sich in der kommenden Spielzeit wieder in der Kreisliga finden. Vor allem das große Verletzungspech ließ die Post nicht wirklich in Tritt kommen, die chronische Abschlussschwäche tat ihr übriges dazu. 2016/17 geht es mit Trainer Mario Bierbrauer, einigen etablierten Kräften und etlichen jungen Wilden nun darum, sich ordentlich zu behaupten und wieder mehr Erfolgserlebnisse am Ebensee feier zu können.

 

0:6-Packung zum Abschied

Im letzten Spiel bei Bayern Kickers kassierte der Post SV eine deutliche 0:6-Packung. Der PSV ließ bei sommerlichen Temperaturen die nötige Einstellung und Konzentration vermissen und lud BaKi förmlich zum Toreschießen ein. Hauptakteur war Snajder, der gleich dreimal für die Halilic-Elf zur Stelle war. BaKi spekulierte noch auf Platz 2, die Post sehnte das Ende des Spiels und auch der Saison herbei. Die wenigen Möglichkeiten wurden kläglich vergeben, die Kickers dagegen machten das halbe Dutzend voll.

 

2:4 - ATSV lässt sich nicht stoppen

Beim letzten Heimspiel in der Bezirksliga gab sich der designierte Meister ATSV Erlangen die Ehre am Ebensee. Die Erlanger, ausgestattet mit einem Ex-Profi und vielen Akteuren, die schon höherklassig die Schuhe schnürten, waren zunächst zwar nicht das viel bessere Team, nutzten die Fehler in der Post-Hintermannschaft aber eiskalt zu Treffern. Schon zur Halbzeit lag die Post mit 0:3 hinten. Doch so wollte sich die Bierbrauer-Elf nicht von ihren Fans verabschieden und legten in der zweiten Hälfte einen Gang zu. Paulus traf zweimal, am Ende stand ein 2:4.

Abstieg und 1. Sieg 2016

Der Post SV ist nach dem 0:4 in Tennenlohe nach nur einem Jahr aus der Bezirksliga wieder abgestiegen. Ohne Druck ging es daher zum Kellerduell bei Johannis 88. Die Post zeigte gegen den Mitabsteiger wieder mal eine ordentliche Vorstellung und ging beim 3:1 gegen am Ende dezimierte Johanniser als verdienter Sieger vom Feld. Nach einem Fallrückzieher von Kühnlein und einem Treffer von Pala, der dem Torwart den Ball abnahm, führte die Post, die durch einen Elfmeter schnell das 1:2 kassierte. Doch die Bierbrauer-Elf ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, zeigte schöne Spielzüge und erhöhte folgerichtig nach einer Stunde durch Geisler nach toller Vorarbiet von Paulus auf 3:1. Den ersten Sieg 2016 ließen sich die Gelb-Blauen dann nicht mehr nehmen.

War's das? Nur 2:2 gegen Schlusslicht Stein

Der Post SV rast ungebremst auf die Kreisliga zu. Auch gegen Schlusslicht Stein konnte der PSV nicht den dringend benötigten Sieg einfahren. Dabei fing es mit dem 1:0 durch Luft eigentlich gut. Stein machte nichts für das Spiel, antwortete aber mit zwei Konterntoren durch Torjäger Elibol. Im zweiten Durchgang ging ein Ruck durch die Post-Elf, die durch Luft zum Ausgleich kam. Die Partie wurde ruppiger und zerfahrener, die Bierbrauer-Elf riskierte alles. Als der Ball in der Nachspielzeit im Tor landete, war der Jubel zunächst groß, doch der schwache Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen eines angeblichen Foulspiels nicht an. Diese Meinung hatte er exklusiv. Bitter für die Post, die die Bezirksliga dadurch wohl abhaken kann.

0:0 - Post verpasst den benötigten Dreier

Neun Spiele, vier Niederlagen, fünf Unentschieden 2016 - eine Bilanz, die kaum einen anderen Schluss zulässt, als dass sich der Post SV 2016/17 in der Kreisliga wiederfindet. "Wir haben es jetzt leider nicht mehr selbst in der Hand, aber wir geben nicht auf, solange der Klassenerhalt noch möglich ist", äußerte sich PSV-Coach Mario Bierbrauer, doch spätestens nach dem 0:0 gegen Burgfarrnbach müssen sich die Gelb-Blauen intensiv mit dem Abstieg befassen. Ein nicht gegebenes Tor, vergebene Chancen, ein rüdes Foul, das eine vielversprechende Chance vereitelte und nur mit Gelb bestraft wurde, eine Gelb-Rote Karte gegen die Post - das gleiche Bild wie so oft zuletzt. Unter dem Strich stand ein enttäuschendes 0:0.

2:4 - Post fängt sich zwei Konter

Der weiter ersatzgeschwächte Post SV ging beim Tabellenzweiten Hüttenbach leer aus. Der Angstgegner, gegen den der PSV neun der zehn Partien im Bezirk verlor, siegte 4:2 und brachte die Post noch ein Stückchen näher an den Abgrund. Nach Chancen hüben wie drüben ging es mit einem 0:0 in die Pause. Danach befand sich der PSV im Tiefschlag und lag schnell 0:2 hinten. Doch die Gelb-Blauen rafften sich auf und kamen durch einen Almosdörfer-Schuss (67.) und durch Kiendl, dessen Abschluss noch von einem Hüttenbacher über die Linie bugsiert wurde, zum 2:2 (81.). Doch statt den Punkt mitzunehmen, ließ sich die Post noch zweimal auskontern.

0:3 - Zirndorfs Schmitt schießt die Post ab

Der Post SV ging beim neuen Tabellenzweiten aus Zirndorf leer aus. Die abstiegsgefährdete Elf von Trainer Mario Bierbrauer kassierte drei Treffer von ASV-Offensivmann Schmitt und konnte so keinen Boden auf die Konkurrenz gutmachen. Die Post hatte bei widrigen äußeren Bedingungen kaum Chancen und marschiert zielstrebig der Kreisliga entgegen. Beim enthronten Zweiten in Hüttenbach gilt es nun am Mittwochabend, sich im Abstiegskampf zurückzumelden. Eine hohe Hürde für den 2016 noch sieglosen PSV.

Nachholspiel - 1:1 bei Cagri

In einem für beide Teams wichtigen Nachholspiel teilten sich Cagri Spor und der Post SV die Punkte. Für die Post im Abstiegskampf eigentlich zu wenig, zumal ein Dreier in der Luft lag. Die favorisierte Heimelf und die abstiegsgefährdeten Gelb-Blauen begegneten sich auf Augenhöhe. Die Elf von Mario Bierbrauer kämpfte um jeden Zentimeter Boden und ließ Cagri nicht zur Entfaltung kommen. Als eine Urban-Hereingabe von Gök ins eigene Tor gelenkt wurde (60.), war der PSV auf Kurs, doch ein Elfmeter in der 78. bedeutete den Ausgleich.

0:1 - Die SG entführt die Punkte

Der Negativtrend beim Post SV hält an, noch immer wartet das Team von Mario Bierbrauer auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Nach dem unglücklichen 0:1 in Schwaig lief es zu Hause gegen die SG 83 Nbg nicht viel besser. In Durchgang eins begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, Post ließ erneut die Durchschlagskraft vermissen. Geisler hatte in der zweiten Hälfte die große Chance zum 1:0, scheiterte aber alleine vor dem Torhüter. Bei einem vielversprechenden Ansatz von Niklaus wurde der Youngster durch ein rüdes Foul gebremst und verletzt, Post kassierte quasi in Unterzahl den entschiedenden Konter.

0:1 - Schwaiger Blitzstart zerstört die PSV-Hoffnung

Der Post SV wartet weiter auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Den drei Unentschieden folgte eine 0:1-Niederlage in Schwaig, die bereits mit dem ersten Angriff des SVS in der ersten Minute besiegelt war. Vor der Pauzse hatte die Post Glück, nicht noch weitere Treffer kassiert zu haben, nach der Pause war aber nur noch die Bierbrauer-Elf am Drücker. Doch ohne den verletzten Torjäger Kühnlein, wollte der Ball einfach nicht ins Netz. Schwaig zitterte sich in Überzahl nach Gelb-Rot für Kapitän Almosdörfer zum Sieg und verschärft die ohnehin schon prekäre Lage am Ebensee.

2:2 - Post tritt auf der Stelle

Der Post SV hat auch im dritten Spiel nach der Winterpause den dringend benötigten Dreier verpasst und tzritt nach dem tritten Remis in Folge als Vorletzter auf der Stelle. Gegen Diepersdorf bog die Post nach frühem Rückstand das Spiel durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Almosdörfer und einer feinen Einzelleistung von Pala das Spiel, um kurz nach der Pause durch einen umstrittenen Elfemter das 2:2 zu kassieren. Der PSV hatte die besseren Möglichkeiten, so touchierte der Ball nach einem Abschluss von Kühnlein den Innenpfosten, um dann auf der Torlinie liegen zu bleiben. Nichts wurde es mit dem erhofften Sieg.

1:1 - Gerechte Punkteteilung am Ebensee

Der Post SV hat im zweiten Spiel nach der Winterpause zwar erneut einen Sieg verpasst, gegen die spielstarken Erlanger war beim 1:1 die Punkteteilung aber gerecht. Post hatte durch einen Zucker-Kopfball an die Latte die erste dicke Chance, die Gäste gingen aber im Gegenzug durch einen Foulelfmeter in Führung. Die Bierbrauer-Elf übernahm mehr und mehr das Kommando und wurde kurz nach der Halbzeit durch Pirdal belohnt, der nach einem Sprint über das halbe Spielfeld noch Kraft hatte, erfolgreich abzuschließen. Der TV 48 wackelte in der Folge, fiel aber nicht. In der Schlussphase hatten beide Teams noch die Chance auf den Dreier.

Ein Punkt zum Auftakt

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung fiel der Auftakt am 6. März in Hüttenbach den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer. So startete der Post SV den Kampf in der Bezirksliga um den Klassenerhalt in Erlangen bei der SpVgg. Und auch im zweiten Spiel unter Trainer Mario Bierbrauer, der vor der Winterpause mit einem 3:1 gegen den SK Lauf gestartet war, endete ohne Niederlage. Unter dem Strich stand ein glückliches 0:0 bei der "Spieli". Hinten kompakt und mit einem guten Oldie Michi Marthol im Tor, vorne bei den wenigen Möglichkeiten ohne Durchschlagskraft - aber am Ende mit einem Punkt im Gepäck.

Hallenrunde: Knapp am Halbfinale vorbei

In der Halle präsentierte sich der Post SV ordentlich und erreichte nach langer Zeit mal wieder die Endrunde des Kreises Nürnberg/Fürth. Die von Andi Niklaus gecoachte Truppe setzte sich in der Zwischenrunde mit Platz 1 vor den Landesligisten Dergah und Buch durch. Beim Burgpokal am 6.1. reichte es aufgrund der schlechteren Tordifferenz mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage ganz knapp nicht für das Halbfinale. Dennoch war es ingesamt ein gelungener Auftritt. Die Akteure: Buttafoco, Pala, Kühnlein, Geisler, Faltermeier, Pirdal, Reuter, Bylykbashi, Salici, Andi und Tim Niklaus.

Winterpause: Post auf Erholungskurs

Die Fußballer des Post SV befinden sich nach einem turbulenten halben Jahr mit dem Aufstieg in die Bezirksliga, einer langen Sieglos-Serie und der Trennung von Trainer Markus Krensel in der wohlverdienten Winterpause. Durchschnaufen heißt es für die Post-Kicker, die sich zuletzt mit dem 3:1 gegen den SK Lauf durch drei Pala-Tore wieder Hoffnung im Abstiegskampf machen können. Die Zweite geht immerhin als Tabellendritter in das neue Jahr.

Rekordverdächtig: Kühnlein kratzt an der 600

An Rekordspieler Andi Niklaus, der über 1000 Spiele für den Post SV absolviert hat, wird Steve Kühnlein nicht mehr ganz herankommen, der Post-Torjäger kratzt aber an der Marke von 600 Partien. Mit Mario Bierbrauer und Dani Paulus sind zwei weitere aktive Spieler in den Top Ten zu finden, Franky Kiendl ist auf dem besten Weg dahin. Flo Almosdörfer macht bald die 200 voll, Felix Geisler ist trotz seines jungen Alters schon unter den Top 100. Wer wo steht - die aktuelle Chronik findet ihr hier...

Der neue Cheftrainer: Mario Bierbrauer

Nach der Trennung von Trainer Markus Krensel hatte die PSV-Abteilungsleitung Co-Trainer und Spielführer Mario Bierbrauer zunächst für die letzten Spiele 2015 das Vertrauen ausgesprochen. Nach einem Gespräch zu Beginn der Winterpause ist klar: Der Mario ist der neue Cheftrainer des Post SV. Der 34-Jährige kam im Juli 2004 an den Ebensee, hat 348 Spiele für die Gelb-Blauen bestritten - drei Jahre davon in der BOL - und war lange Jahre Kapitän der PSV-Kicker. Nun wechselt er also auf die Trainerbank. Sein erstes Spiel war mit dem 3:1 gegen Lauf gleich erfolgreich. Wir wünschen dem Mario viel Erfolg!

 

 

 

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