Deutsche Post SV – Hallen – Meisterschaft in Heidelberg am 22. – 23. Januar 2005
 

Wie jedes Jahr wurde auch wieder in diesem die Deutsche – Post - Hallenmeisterschaft in Heidelberg ausgespielt. Mit 13, teils durchaus starken Mannschaften war das Turnier gut besetzt. Gespielt wurde mit Vorrunde und Zwischenrunde. Die zwei bestplatzierten Mannschaften der beiden Zwischenrundengruppen kämpften schließlich um die Plätze 1-2 bzw. 3-4.

Die Vorrundengruppe des PSV Nbg stellte sich, bis auf den späteren Turniersieger aus Ludwighafen, als machbar heraus.

Spiel 1
PSV Nbg
-
Ludwigshafen
1:4
Tor: Serdal
Spiel 2
PSV Nbg
-
Mannheim
1:0
Tor: Vural
Spiel 3
PSV Nbg
-
Heidelberg
4:0
Tore: Dede, Alen, Dede, Vural
Spiel 4
PSV Nbg
-
Jena
3:0
Tore: Serdah, Alen, Alen

Aufgrund dessen, dass Ludwighafen sich mit 2 Unentschieden begnügen musste schloss man die Vorrunde auf dem Platz an der Sonne ab.

In der Zwischenrunde galt es nun mindestens unter die ersten beiden zu kommen, da nur jeweils der bestplatzierte beider Gruppen um den Turniersieg spielen konnte und man sich bereits ab Platz zwei mit dem Trostfinale zufrieden geben musste. Für alle anderen war hier bereits Schluss.

So startete PSV Nbg mit einem Erfolgserlebnis in diese wichtige Phase:

Zwischenrunde
PSV Nbg
-
Mannheim2
3:1
Tore: Silvio, Alen, Vural

Im darauf folgenden Spiel ging es gegen das sehr starke Team aus Eschwege. Da es ziemlich sicher war, dass es sich bei dieser Mannschaft um den härtesten Gegner im Kampf um den Zwischenrundensieg und dem damit verbundenen Einzug in das Finale handelte, sollte unbedingt ein Sieg her. Die Mannschaft nahm sich einiges vor, doch es kam wie es kommen musste, dass Spiel verkrampfte und der PSV Nbg wurde von Eschwege regelrecht auseinander genommen.

Zwischenrunde
PSV Nbg
-
Eschwege
0:5
 

Da es nun um das Finale sowieso geschehen war, aber wenigstens das Spiel um den dritten Platz erreicht werden sollte war der Mannschaft die Nervosität deutlich anzumerken. So wurde die Partie gegen Suhl zu einer wahren Geduldsprobe doch diesmal hatte Nürnberg das besser Ende für sich in der Form einer „Seitfallzieherflugeinlage“ von Matthias Roth die das späte 1:0 und gleichzeitig den Sieg bedeutete.

Zwischenrunde
PSV Nbg
-
Suhl
1:0
Tor: Matze

Im Spiel um den dritten Platz gab es ein Wiedersehen mit der ebenso spiel- wie trinkstarken Mannschaft aus Gera, die schon im letzten Jahr auf sich aufmerksam gemacht hat. Es entwickelte sich ein schneller, torreicher Schlagabtausch. Unser Werner musste leider, nach schneller Führung durch Serdah, zwei mal hinter sich greifen. Die Zuschauer, zumindest die Posterer aus Nürnberg, befürchteten schon schlimmes als allerdings auf einmal Geras Torwart seine Feldspielerqualitäten zu entdecken schien. Zum Glück waren es deren nicht zu viele und die Mannschaft vom Ebensee konnte die Partie durch zwei geschickte Fernschüsse drehen, so dass zu guter letzt der Pokal des Turnierdritten in Händen gehalten werden konnte.

Spiel um Platz 3
PSV Nbg
-
Gera
4:2
Tore: Serdah, Vural, Matze, Alen

Des einen Freud, des anderen Leid

Erfolgreichster Torschütze in einem interessanten wir Freude machenden Turnier auf Seiten des Post SV Nürnberg war Alen Ivankovic mit 5 Toren, der sich den Frust des nicht so erfolgreichen letzten halben Jahres merklich von der Seele schießen konnte. Der vermeintlich wiedergenesene Thomas Ludwig verletzte sich jedoch gleich in der ersten Aktion des ersten Spiels wieder an der selben Stelle am Oberschenkel und wird sich wohl die nächste Zeit mit zuschauen begnügen müssen. Wenigstens konnte Alen sein Bruder Kristijan, der eigentlich als Zuschauer mitgefahren war, kurzfristig einspringen. Doch stand auch der Einsatz des „Poster im Ruhestand“ unter keinem gutem Stern, denn auch er musste nach einem überharten Tackling an die Bande mit einer Armverletzung ausscheiden. Thomas L.

Teilgenommen haben (h.v.l.n.r.): Serdal Kumak, Silvio Wolf, Vural Cetiner, Matthias Roth, Alen Ivankovic, (v.v.l.n.r.) Serdar, Kristijan Ivankovic, Dede Özel, Werner "the cat" Würfel, Thomas Ludwig.

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