Die Hallenrunde Saison 2006/07
 
+++ VGN präsentiert: Lotto-Bayern-Hallencup im Altkreis Nbg.-Fürth +++
-- Halle am Berliner Platz am Sonntag den 7.01.2007 ab 18 Uhr --
         
«Das Niveau war schon sehr schwach»
Trainer der vier Nürnberger BOL-Vereine trauern dem Hallen-Kreisfinale nicht nach
Der Nürnberger Fußball steht vor schweren Zeiten, könnte man meinen beim Blick auf die Finalrunde des Lotto-Bayern-Hallencups. Schließlich kommen fünf der acht Mannschaften, die am Sonntag ab 14 Uhr in der Halle am Berliner Platz um den Titel des Kreismeisters spielen aus Fürth, beziehungsweise dem Landkreis der Kleeblattstadt. Die vier Nürnberger Bezirksoberligisten - SG 83, SW Schwaben, SV 73 Süd und Post-SV - sind schon in der Zwischenrunde durchgefallen. Wir sprachen mit den Trainern der Verlierer.
  Michael Bischoff (SG 83 Nürnberg-Fürth): Also ich werde mir das Kreisfinale am Sonntag sicher nicht anschauen, dabei war ich, bis vor etwa fünf Jahren ein großer Fan des Hallenfußballs. Aber das, was jetzt dort abläuft, hat damit ja nichts mehr zu tun. Ich habe meinem Abteilungsleiter auch bereits gesagt, dass wir beim nächsten Mal auf keinen Fall mehr mitspielen werden. Von Technik ist ja nichts mehr zu sehen, stattdessen sehr viel übertriebene Härte. Erfolgreich sind Mannschaften, die sich und den Gegner nicht schonen, weil sie von den Schiedsrichtern nicht in die Schranken gewiesen werden. Diese Entwicklung war schon im vergangenen Jahr festzustellen. Da wird einfach reingehalten, in so einer Situation wurde einer meiner Spieler schwer verletzt, er hat sich den Ellbogen ausgekugelt. Früher war das anders, da haben auch noch Mannschaften wie die Amateure des 1. FCN oder von Greuther Fürth mitgespielt, oder auch die SG Quelle Fürth mit ihren besten Leuten. Warum das nicht mehr so ist, das sollte man sich einmal fragen. Ich bin auf jeden Fall nicht böse, dass wir ausgeschieden sind. Dergah Spor dürfte am Sonntag eine Rolle spielen, weil sie technisch guten Fußball bieten, aber es kann - wenn sie nicht mit ihren besten Leuten kommen - genauso gut sein, dass sie aus der Halle geschossen werden. Foto: Daut © NÜRNBERGER NACHRICHTEN
  Klaus Mösle (SV 73 Süd): Auch wenn von den vier Bezirksoberligisten am Sonntag keiner dabei ist, muss man sich um den Nürnberger Fußball keine Gedanken machen. So ist nun einmal die Halle, da gibt es solche Überraschungen. Wir etwa haben eben mehr Spieler, die für das Feld gut geeignet sind, aber das Risiko in der Halle scheuen. Aber wir haben unsere Prioritäten klar verteilt, und das ist eben das Feld. Dort wollen wir zunächst mal zu einer gewissen Konstanz finden, gelingt das, kann man sich auch wieder einmal um die Halle kümmern. Was die Härte angeht, die Gefahr ist natürlich immer da und Dinge wie Grätschen sollten auf jeden Fall konsequent mit Zeitstrafen geahndet werden. Am schönsten wäre es, wenn Fußball in der Halle körperlos gespielt würde, allerdings ist Fußball auch ein Kontaktsport und dabei sollte es bleiben. Ob ich mir die Finalrunde ansehen werde? Sicher nicht, denn ich bin mit der Altliga des 1. FC Nürnberg in Gera und Minden unterwegs. Foto: Weigert © NÜRNBERGER NACHRICHTEN
  Stephan Adler (Post-SV): Wir sind etwas unglücklich ausgeschieden, wobei ein großes Stück Überheblichkeit und Arroganz dabei war. Aber die Kleinen haben vor einem Bezirksoberligisten eben nicht mehr den Respekt, die geben Vollgas. Wir hatten mit zwei Siegen eine hervorragende Ausgangsposition und diese nicht genutzt. Aber ich habe mich dieses mal sehr zurückgenommen, habe keine Brandreden gehalten und alles der Mannschaft überlassen. Ich traue den Bayern Kickers einiges zu - eine intakte Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Foto: Daut © NÜRNBERGER NACHRICHTEN
 

Ioan Pal (SW Schwaben): Wir wollten uns eigentlich gut verkaufen, das heißt: schön spielen, ohne Disziplinlosigkeiten und Verletzungen. Aber wir hatten von unseren besten Spielern nur drei dabei. Drei oder vier gute Leute gibt es aber auch bei unterklassigen Mannschaften. Insgesamt war das Niveau schon sehr schwach. Ich denke, im Finale wird Vach, wenn sie mit ihren besten Leuten kommen, eine gute Rolle spielen. Ich überlege noch, ob ich hingehe und zusehe, aber eigentlich bin ich kein Freund des Hallenfußballs. Foto: Weigert © NÜRNBERGER NACHRICHTEN

Umfrage: heh

12.1.2007 0:00 MEZ © NÜRNBERGER NACHRICHTEN
         
Zwischenrunde Gruppe D:
Medina 2000, FC Bayern Kickers, ASV Buchenbühl, ASV Fürth, Post SV Nürnberg
         
  PSV: Rudin, Arzberger, Kühnlein, Maderer, Angin, Niklaus, Cetinkaya, Bilgic, Peric.
         
18:00 Uhr
Medina 2000
-
Post SV 1:6
Tore: 0:1 Niklaus (3.), 0:2 Kühnlein (8.), 0:3 Cetinkaya (9.), 1:3 IyI (10.), 1:4 Angin (12.), 1:5 Maderer (12.), 1:6 Niklaus (16.).
         
18:54 Uhr
Post SV
-
ASV Buchenbühl 3:0
Tore: 1:0 Cetinkaya (1.), 2:0 Maderer (4.), 3:0 Kühnlein (15.)
         
19:48 Uhr
Post SV
-
ASV Fürth 3:5
  Tore: 0:1 Lehner (2.), 1:1 Niklaus (3.), 1:2 Hormess (5.), 1:3 Fikas (7.), 1:4 Hormess (8.), 1:5 Riley (12.), 2:5 Niklaus (13.), 3:5 Maderer (16.).
         
20:42 Uhr
FC Bayern Kickers
-
Post SV 2:2
Tore: 0:1 Arzberger (4.), 1:1 Braunagel (9.), 2:1 Niklaus (12.), 2:2 Hulm Valeri
         
 
Tabelle
T
P
 
 
1.
FC Bayern Kickers
8:3
10
 
 
2.
ASV Fürth
9:6
7
 
 
3.
Post SV
14:8
7
 
 
4.
ASV Buchenbühl
5:9
4
 
 
5.
Medina 2000
3:13
0
 
 
 
Alle Bezirksoberligisten ausgeschieden
Favoritensterben beim Hallenfußball
Von Hermann Hempel, Marco Galuska und Bastian Eberle

NÜRNBERG - Beim Nürnberg-Fürther Hallenfußball um den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup sind in der Zwischenrunde die Favoriten gleich reihenweise auf der Strecke geblieben. Neben dem allerdings nur mit seiner zweiten Mannschaft angetretenen Landesligisten SG Quelle erwischte es auch alle vier Bezirksoberligisten: den TSV Südwest Schwaben, SV 73 Süd, Post SV und die SG Nürnberg 83. Dafür überraschten die Außenseiter Tuspo Roßtal, SV Weiherhof,

FC Bayern Kickers und ASV Fürth. Außerdem zogen der ASV Zirndorf, Dergahspor, der ASV Vach und der TSV Buch ins Finalturnier der besten Acht am kommenden Sonntag ein.

Gruppe D

Gestern Abend ging in der letzten der vier Zwischenrundengruppen das Favoritensterben noch einmal weiter. Diesmal erwischte es den Bezirksoberligisten Post SV, der denkbar unglücklich scheiterte: Hinter den beiden Kreisklasse-Spitzenteams FC Bayern Kickers (zehn Punkte) und ASV Fürth landete die Post (je sieben) nur deshalb auf dem undankbaren dritten Rang, weil sie den direkten Vergleich mit dem ASV mit 3:5 verloren hatte.

Die Truppe um den besten Turniertorschützen Andy Niklaus sah nach einem 6:1 gegen den glücklosen Punktelieferanten Medina 2000 und einem 3:0 gegen den ASV Buchenbühl (mit dem reaktivierten «Oldie» Horst Taft) schon wie der sichere Endrundenteilnehmer aus, ehe der folgenschwere Ausrutscher gegen die Fürther – die aber bereits mit 5:1 vorne lagen – folgte. Der Fürther Stadtmeister war nur schwer in die Gänge gekommen (1:1 gegen Buchenbühl, 0:1 gegen Bayern Kickers), steigerten sich im Laufe des Abends aber gewaltig.

Das trifft auch auf die BaKi-Truppe zu. Den beiden hauchdünnen 1:0-Siegen über Medina und den ASV Fürth ließ der Spitzenreiter der Kreisklasse Ost dann ein klares 4:1 gegen Buchenbühl folgen, womit er bereits sein Soll erfüllt und die erste Endrundenteilnahme der Vereinsgeschichte sichergestellt hatte. Damit aber noch nicht genug: Im spannenden Finale ließ sich der Turniersieger ebenfalls nicht hängen und trotzte der Post ein 2:2-Unentschieden ab. Über dieses Ergebnis durfte der ASV Fürth noch einmal so richtig jubeln: dem Zweiten der Kreisklasse Mitte hatten also sieben Punkte und 9:6 Tore zum Weiterkommen gereicht! gal/hem

SR: Modschiedler (SC Feucht), Birkel (SV Weiherhof).
Beste Torschützen: Niklaus (Post) fünf, Braunagel (Bayern Kickers), Riley (ASV Fürth), Maderer (Post), Jung (Buchenbühl) alle drei.

8.1.2007 0:00 MEZ © NÜRNBERGER ZEITUNG
 
+++ VGN präsentiert: Lotto-Bayern-Hallencup im Altkreis Nbg.-Fürth +++
-- Halle am Berliner Platz am Freitag den 22.12.2006 ab 18 Uhr --
       
88 Vereine, zwei Hallen und ein neuer Name zum Jubiläum
Der Fußball-VGN-Hallencup wird nach zehn Jahren in Lotto Bayern-Hallencup umbenannt sonst ändert sich nichts

Wenn die Fußballer am Wochenende in der Halle am Berliner Platz und in der Zirndorfer Bibert-Halle auf die Jagd nach dem Titel des Kreismeisters gehen; steht ein kleines Jubiläum an, das sportlich zwar kaum von Belang, wirtschaftlich für den Veranstalter dafür aber umso wichtiger ist: Bereits im zehnten Jahr unterstützt der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) den Fußball-Kreis Nürnberg/Frankenhöhe.

 
Seit zehn Jahren mit dabei: Hallen-Urgestein Andi Niklaus Foto: Iannicelli  

Auch bei den Sportlern hat sich der Begriff nach so langer Zeit eingebürgert: "Man spricht schon vom VGN-Cup", bestätigt Andi Niklaus, Fußball-Urgestein beim Post-Sportverein und als versierter Techniker ein großer Anhänger des Hallenspektakels. Auch vor zehn Jahren hat der ehemalige Bayernligaspieler im Winter schon das Trikot übergestreift, die Erinnerungen an den ersten Kick unter dem neuen Etikett sind freilich schon verblasst.

Kein Wunder: Während die Männer vom Ebensee nämlich 1991 sogar Bezirksmeister und zwei Jahre später Kreismeister waren, reichte es 1996 lediglich zu einem bescheidenen achten Platz, Auch in dieser Saison will Nilklaus mit dem Post-SV wieder angreifen, "wenn ich nicht aufgrund meines hohen Alters von meinem Trainer ausgeschlossen werde", scherzt der Routinier, der die 40-Jahre-Marke knapp überschritten hat.

Im Fußball-Altkreis ist der VGN-Cup beliebt: 88 teilnehmende Vereine kann Gruppenspielleiter Hubertus Waldmann vermelden, was immerhin der stolzen Quote von 92 Prozent entspricht. Und auch die Fans erfreue die Veranstaltung, weiß der lang gediente Funktionär zu berichten und verweist dabei auf Steigerungsraten von "drei bis vier Prozent!'. Eine Entwicklung. die Hubertus Waldmann insbesondere auf "den lange bewährten Modus" zurückführt.

 
Die vier Herren von der Trommel: Bezirksspielleiter Ludwig Beer, Jürgen Haasler und gerhard Zuber vom VGN sowie Gruppenspielleiter Hubertus Waldmann (von links) losen auch nach zehn Jahren mit Freude aus. Foto: Karlheinz Daut  

Doch, der ist unter Experten nicht unumstritten, während in anderen Kreisen Mannschaften aus der Landes-, der Bezirksober- und Bezirksliga erst in der Zwischenrunde eingreifen, sind die Nürnberger und Fürther schon von der Vorrunde an mit von der Partie - manchmal sogar sehr zum Leidwesen der so genannten „Kleinen“.

Zweischneidig sieht auch Andi Niklaus die Angelegenheit: Die Mischung müsse stimmen. So sorgen etwa gerade die ausländischen Clubs mit ihren Fans für viel Stimmung in der Halle. "Aber, wenn die Mischung nicht stimmt, dann ist, was die Zuschauer angeht, wenig los“. Ob nun die sogenannten "Großen" den Zwergen den Spaß verderben, darüber ist sich Niklaus nicht wirklich sicher. "Bestimmt ist es für die einen oder anderen, einmal schön, gegen den SV 73 Süd oder die SG 83 zu spielen, aber natürlich ist in so einer Gruppe die Chance auch kleiner, weiter zu kommen.

 

Post-SV will den Gruppensieg

Der Post-SV, immerhin selbst Bezirksoberligist, wird nach blamablen Aus vom vergangenen Jahr alles daransetzen, sich als Gruppensieger oder bester Nürnberger Zweitplazierter für die Zwischenrunde zu qualifizieren.

Während sportlich also alles beim Alten bleibt, müssen sich Niklaus seine Kollegen freilich nach zehn Jahren einen neuen Namen gewöhnen: Weil im Gebiet des Bayrischen Fußball-Verbandes (BFV) Lotto Bayern mit im Boot sitzt, firmiert auch die Veranstaltung in Nürnberg und Zirndorf ab sofort unter Lotto Bayern-Hallencup. Andi Niklaus dürfte das nicht weiter tangieren, so lange am Ende mehr als ein achter Platz herausspringt. Kreismeister, das wäre wieder einmal etwas – für die Annalen und die Erinnerung. HARALD EHM
14.12.2006 0:00 MEZ © NÜRNBERGER ZEITUNG
         
Vorrunde Gruppe: 5
 
TSV Mühlhof, TV 1860 Jahn Schweinau, TSV Falkenheim, Afrika United, Post SV Nürnberg
 
Beginn: 18 Uhr
       
18:36 Uhr
Post SV
-
TSV Mühlhof 5:0
Tore: 1:0 Niklaus (2.), 2:0 Cetinkaya (4.), 3:0 Maderer (4.), 4:0 Hitz (7.), 5:0 Bilgic (10.)
         
19:12 Uhr
Afrika United
-
Post SV 0:10
Tore: 0:1 Arzberger (2.), 0:2 Niklaus (4.), 0:3 Hitz (5.), 0:4 Bilgic (7.), 0:5 Angin (11.), 0:6 Hitz (12.), 0:7 Cetinkaya (13.), 0:8 Maderer, 0:9, 0:10 Niklaus (14., 16.)
         
20:06 Uhr
TSV Falkenheim
-
Post SV 2:3
  Tore: 1:0 Cetiner (3.), 2:0 Feitner (4.), 2:1 Cetinkaya (4.), 2:2 Kühnlein (5.), 2:3 Hitz (8.).
         
20:42 Uhr
Post SV
-
TV 1860 Jahn Schweinau 7:3
Tore: 1:0 Maderer (7.), 1:1 Mostic (8.), 2:1 Kühnlein (10.), 3:1 Angin (11.), 4:1, 5:1 Niklaus (12., 13.), 5:2 Misetic (14.), 6:2 Peric (14.), 7:2 Maderer (15.), 7:3 Misetic (16.)
         
  PSV: Hawel, Niklaus, Cetinkaya, Maderer, Hitz, Bilgic, Arzberger, Angin, Kühnlein, Peric
  SR: Bronkorsky (SF Großgründlach), Drenda (DJK Fürth)
         
           
 
Tabelle
T
P
 
 
1.
Post SV Nürnberg
25:5
12
 
 
2.
TSV Falkenheim
20:8
7
 
 
3.
TSV Mühlhof
11:12
5
 
 
4.
TV 1860 Jahn Schweinau
14:14
4
 
 
5.
Afrika United
1:32
0
 
 

Afrika United restlos überfordert

Solider Post SV kam durch

NÜRNBERG– Mit der makelosen Bilanz von zwölf Punkten bei 25:5 Toren sicherte sich am gestrigen Abend der Post SV den Sieg in der Vorrundengruppe fünf beim Fußballcup im Altkreis Nürnberg-Fürth.

Dem Bezirksoberligisten wurde das Weiterkommen am Berliner Platz nur vom starke aufspielendem TSV Falkenheim zwischenzeitig streitig gemacht. Der Kreisklassist führte in der vorentscheidenten Begegnung gegen die Mannschaft vom Ebensee durch tolle Kombinationen schon mit 2:0. Doch dann brachten kapitale Fehlpässe den Favoriten noch vor der Halbzeitsirene ins Spiel zurück. Die Angriffsbemühungen des Teams um Spielertrainer Andreas Falk blieben erfolglos.

Dass der ESV Flügelrad weiter bester Zweiter aller Gruppen (14:5/9) bleibt, hat er dem gut mitspielenden TSV Mühlhof zu verdanken, der Falkenheim immerhin ein 4:4-Remis abtrotzte. Somit bleibt das gute Torverhältnis (20:8) des TSV bei sieben Punkten ein Ergebnis ohne Wert.

Als faire Verlierer, jedoch in allen Belangen überfordert, präsentierte sich Afrika United. Nur ein Treffer in der letzten Partie sicherte ein Minimum des Erfolges für den Publikumsliebling. gal

Beste Torschützen: 8 Treffer: Misetic (Jahn Schweinau), je 6 Treffer: Niklaus (Post), Romeo (Falkenheim), je 5 Treffer: Gehringer (Falkenheim), Christ (Jahn Schweinau), je 4 Treffer: Hitz, Maderer (Post), Hanikel (Mühlhof).

SR: Bronkorsky (SF Großgründlach), Drenda (DJK Fürth)

23.12.2006 16:10 MEZ © NÜRNBERGER ZEITUNG
       
+++ Sonntag, 17.12.2006 -- Hallenturnier des FSV Weißenbrunn +++
       
Schwaig triumphierte beim Hallencup des FSV Weißenbrunn
Gastgeber holte sich dritten Platz – 17 Zeitstrafen und zwei rote Karten bei der 8. Auflage in der Diepersdorfer Turnhalle
DIEPERSDORF — Der FSV Weißenbrunn bot bei der achten Auflage seines Fußball-Hallencups wieder ein interessantes Starterfeld auf. Ein Dutzend Teams kämpfte in der Diepersdorfer Sporthalle um den Turniersieg, den sich letztlich der SV Schwaig sicherte.

Das Teilnehmerfeld reichte von Bezirksoberligist Post SV Nürnberg über die beiden Bezirksligisten SV Schwaig und BSC Erlangen bis zu den Blauen Jungs Weinhof, die in der A-Klasse Neumarkt Nord beheimatet sind. Drei Kreisligisten und fünf Teams aus der Kreisklasse ergänzten das Feld.
Mit dem SV Schwaig und Post SV Nürnberg erreichten die beiden Teams das Finale, die schon nach den Gruppenspielen die beiden ersten Plätze belegt hatten. Der Post SV heimste nach dem Turnier zwar alle Einzelpreise ein und stellte neben den mit sechs Treffern erfolgreichsten Torschützen Metin Bilgic mit Johannes Hawel und Michael Peric auch den besten Torhüter und Feldspieler: Der Turniersieg allerdings ging dank eines Traumtores von Fabian Dünfelder an den SV Schwaig.

Platz drei holte sich Gastgeber FSV Weißenbrunn, der dank dreier Tore von Martin Beutin im „kleinen Finale“ den SV Henfenfeld mit 4:0 schlug. Henfenfeld seinerseits hatte zuvor durch eine 5:6-Niederlage im Siebenmeterschießen gegen Post SV Nürnberg nur knapp den Sprung ins Finale verpasst, während Gastgeber Weißenbrunn, dass im Viertelfinale noch den BSC Erlangen mit 4:1 ausgebootet hatte, in der Runde der letzten Vier gegen Schwaig chancenlos war und glatt mit 0:4 die Segel strich.

Eine positive Erscheinung im Konzert der höherklassigen Teams waren die Blauen Jungs Weinhof. Der A-Klassist schaffte es als Gruppenzweiter ins Viertelfinale, wo allerdings gegen Henfenfeld Endstation war.

Bereits nach der Vorrunde war für die beiden Kreisklassisten SV Simonshofen und FSV Schönberg sowie überraschend auch für das Duo TSV Feucht und Henger SV aus der Kreisliga Neumarkt das Turnier zu Ende. Für die SpVgg Diepersdorf und den TSV Behringersdorf, die beide die Gruppenphase gerade so überstanden hatten, kam im Viertelfinale das Aus.

Neben 126 Toren, die das Publikum auf der gut gefüllten Tribüne bejubelte, zeigen allerdings auch 17 Zeitstrafen und zwei Rote Karten für Mike Lamprecht vom FSV Weißenbrunn (Schiedsrichterbeleidigung) und einem Spieler des BSC Erlangen (Revanchefoul), dass die Akteure auf dem Parkett mitunter den Einsatz übertrieben und sich die vier Unparteiischen Andreas Rolle, Thomas Kupfer, Torsten Wenzlik und Bernd Reindl nicht über Arbeit beklagen konnten.

Ergebnisse Vorrunde: Gruppe 1: FSV Weißenbrunn – FSV Schönberg 1:1, Blaue Jungs Weinhof – TSV Feucht 0:1, Post SV Nürnberg – SpVgg Diepersdorf 6:0, Schönberg – Weinhof 1:2, Weißenbrunn – Post SV 2:3, Diepersdorf – Feucht 1:1, Feucht – Schönberg 1:1, Diepersdorf – Weißenbrunn 1:2, Weinhof – Post SV 1:3, Diepersdorf – Schönberg 7:1, Weißenbrunn – Weinhof 0:2, Post SV – Feucht 4:0, Schönberg – Post SV 0:4, Feucht – Weißenbrunn 2:4, Weinhof – Diepersdorf 1:1.
Tabelle: 1. Post SV Nürnberg, 20:3 Tore/15 Punkte; 2. Blaue Jungs Weinhof, 6:6/7; 3. FSV Weißenbrunn, 9:9/7; 4. SpVgg Diepersdorf, 10:11/5; 5. TSV 04 Feucht, 5:10/5; 6. FSV Schönberg, 4:15/2

Gruppe 2: SV Schwaig – BSC Erlangen 0:1, SV Henfenfeld – Henger SV 1:0, TSV Behringersdorf – SV Simonshofen 1:0, Erlangen – Henfenfeld 2:2, Schwaig – Behringersdorf 3:2, Simonshofen – Heng 1:3, Heng – Erlangen 2:1, Simonshofen – Schwaig 1:4, Henfenfeld – Behringersdorf 2:1, Simonshofen – Erlangen 1:5, Schwaig – Henfenfeld 3:1, Behringersdorf – Heng 3:1, Erlangen – Behringersdorf 3:1, Heng – Schwaig 0:3, Henfenfeld – Simonshofen 0:3.

Tabelle: 1. SV Schwaig, 13:5 Tore/12 Punkte; 2. BSC Erlangen, 12:6/10; 3. SV Henfenfeld, 6:9/7; 4. TSV Behringersdorf, 8:9/6, 5. Henger SV, 6:9/6; 6. SV Simonshofen, 6:13/3.

Viertelfinale: Post SV Nürnberg – TSV Behringersdorf 3:1, SV Schwaig – SpVgg Diepersdorf 1:0, Blaue Jungs Weinhof – SV Henfenfeld 0:2, BSC Erlangen – FSV Weißenbrunn 1:4.

Halbfinale: SV Henfenfeld – Post SV Nürnberg 5:6 (2:2) n. 7-m-Schießen, FSV Weißenbrunn – SV Schwaig 0:4.
Spiel um Platz 3: SV Henfenfeld – FSV Weißenbrunn 0:4.
Endspiel: SV Schwaig – Post-SV Nürnberg 1:0. mk
18.12.2006 16:10 MEZ © DER BOTE, FEUCHT
       
Gruppe 1
FSV Weißenbrunn, Post SV Nürnberg, TSV Feucht, SpVgg Diepersdorf, SV BJ Weinhof, FSV Schönberg
Gruppe 2
SV Schwaig , TSV Behringersdorf, Henger SV, SV Simonshofen, SV Henfenfeld, BSC Erlangen
       
Gruppenspiele
       
11:22 Uhr
Post SV
-
SpVgg Diepersdorf 6:0
Tore: 1:0 Cetinkaya (2.), 2:0 Arzberger (5.), 3:0 Kiendl (6.), 4:0 Peric (6.), 5:0 Cetinkaya (7.), 6:0 Bilgic (8.)
         
12:17 Uhr
FSV Weißenbrunn
-
Post SV 2:3
Tore: 1:0 (1.), 2:0 (2.), 2:1 Eigentor (6.), 2:2 Cetinkaya (9.), 2:3 Johnson (10.)
         
13:34 Uhr
SV BJ Weinhof
-
Post SV 1:3
Tore: 0:1 Cetinkaya (2.), 0:2 Angin (4.), 1:2 (6.), 1:3 De Rosa
         
14:40 Uhr
Post SV
-
TSV Feucht 4:0
Tore: 1:0 Kiendl (1.), 2:0 Peric (4.), 3:0 Johnson (7.), 4:0 Bilgic (10.)
         
15:24 Uhr
FSV Schönberg
-
Post SV 0:4
Tore: 0:1 Angin (2.), 0:2 Bilgic (3.), 0:3 Johnson (7.), 0:4 Bilgic (10.)
         
 
Tabelle Gr. 1
T
P
 
 
1.
Post SV Nürnberg
20:3
15
 
 
2.
SV BJ Weinhof
6:6
7
 
 
3.
FSV Weißenbrunn
9:9
7
 
 
4.
SpVgg Diepersdorf
10:11
5
 
 
5.
TSV Feucht
5:10
5
 
 
6.
FSV Schönberg 
4:15
2
 
         
Viertelfinale
       
16:30 Uhr
Post SV
-
TSV Behringersdorf 3:1
Tore: 0:1 (4.), 1:1 Peric (5.), 2:1 Bilgic (6.), 3:1 Angin (6.)
Besonderes: Zwei Strafminuten für Hitz (PSV) wegen übertriebener Härte (8.)
         
Halbfinale
       
17:20 Uhr
SV Henfenfeld
-
Post SV 5:6 n.7m S. (2:2)
Tore: 1:0 (1.), 1:1 Bilgic (4.), 2:1 (8.), 2:2 Bilgic (8.).
Elfmeterschiessen: 3:2 Nr. 1, 3:2 Johnson verschiesst, 4:2 Nr. 8, 4:3 Peric, 4:3 Nr. 7 trifft nur die Latte, 4:4 Bilgic, 4:4 Nr. 5 Hawel pariert, 4:5 Cetinkaya, 5:5 Nr. 3, 5:6 Arzberger kalt wie eine Hundeschnautze!!
         
Endspiel
       
18:00 Uhr
Post SV
-
SV Schwaig 0:1
Tore: 0:1 Dünnfelder (4.)
Besonderes: Zwei Strafminuten für Kiendl (PSV) wegen übertriebener Härte (8.)
         
Auszeichnungen Bester Torwart: Johannes Hawel (PSV)      
  Torschützenkönig: Metin Bilgic (PSV)      
  Bester Spieler: Michael Peric (PSV)