Die Hallenrunde Saison 2008/09
Die Hallenrunde Saison 2008/09
+++ VGN präsentiert: Lotto-Bayern-Hallencup im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe +++
-- Endrunde --
-- Halle Neuendettelsau (Alfred-Kolb Sporthalle, Feldstraße) - 18. Januar 2009 ab 14 Uhr --
 
Endrunde Gruppe A: ASV Vach, SV Eyüp Sultan, TSV 2000 Rothenburg, SF Dinkelsbühl.
Endrunde Gruppe B: SG Quelle Fürth, Post SV Nürnberg, SC Aufkirchen , TSV Markt Bibart.
         
Team-PSV: Scharrer, Hübner, Hitz, Johnson, Kühnlein, Peric, Maderer, Winkler, Cetinkaya.
         
14:54 Uhr
Post SV
-
TSV Markt Bibart 6:1
Tore: 1:0 Johnson (4.), 2:0, 3:0 Hitz (5., 8.), 4:0 Peric (8.), 4:1 (9.), 5:1 Cetinkaya (12.), 6:1 Hübner (12.).
         
15:48 Uhr
SC Aufkirchen
-
Post SV 3:3
Tore: 1:0 (6.), 1:1 Cetinkaya (8.), 2:1 (9.), 2:2 Hitz (10.), 3:2 (11.), 3:3 Kühnlein (15.).
         
17:18 Uhr
SG Quelle Fürth
-
Post SV 4:3
Tore:1:0, 2:0, 3:0, 4:0 (1., 2., 2., 3.,), 4:1 Peric (13.), 4:2 Winkler (14.), 4:3 Kühnlein (14.).
 
 
Würdiger Gewinner des VGN-Lotto-Bayern-Hallencups:
Die SG Quelle fegte alle weg
NEUENDETTLESAU/NÜRNBERG - Fünf Spiele, fünf Siege und dabei nicht weniger als 28 Tore erzielt: Die SG Quelle Fürth ist ein würdiger neuer Hallenfußballmeister des Kreises Nürnberg-Frankenhöhe. Der Landesligist hatte gestern nach einem langen Turnier noch genügend Puste, um den SC Aufkirchen, das Überraschungsteam aus der Kreisliga Frankenhöhe, im Finale mit 4:2 (1:1) relativ sicher in die Knie zu zwingen.

Die Quelle und Aufkirchen vertreten damit den Kreis beim Bezirksfinale am kommenden Samstag in Feucht. Platz drei belegte der TSV 2000 Rothenburg durch ein klares 7:3 über die SF Dinkelsbühl. Bereits in der Vorrunde schieden der SV Eyüp Sultan, der Post SV sowie der als Mitfavorit gehandelte ASV Vach aus.

Auch finanziell hat sich der Gewinn des VGN-Lotto-Bayern-Hallencups für die SG gelohnt. Vom mittelfränkischen Sponsor VGN, vertreten durch Jürgen Frercks, durfte Kapitän Jonas Scheuenstuhl einen Scheck in Höhe von 300 Euro entgegennehmen, dazu kamen weitere 250 Euro, die Friedrich Müller von der Lotto-Bezirksstelle Ansbach überreichte. Die anderen Finalteilnehmer gingen ebenfalls nicht «leer» aus, hatten sie doch ihren Teil zu einem gelungenen Turnier in der kleinen, mit 300 Zuschauern ziemlich gefüllten Alfred-Kolb-Halle in Neuendettelsau beigetragen. «Es war ein gutes Turnier mit guter Stimmung», lautete das Fazit des Kreisvorsitzenden Konrad Meier, der zudem die Organisation des Ausrichters TSC Neuendettelsau lobte.

Es war schon beeindruckend, wie sich die Quelle in allen Turnieren präsentierte. Stefan Schering, der Trainer der zweiten Mannschaft, führte ein junges, hungriges, diszipliniertes Team, dem nun auch in Feucht einiges zuzutrauen ist, zum verdienten Titel. «Vier, fünf Spieler haben bei uns vor ein, zwei Jahren noch in der Jugend gespielt. Das Team war sehr ehrgeizig und zeigte wohl auch den besten Fußball», freute er sich: «Diesen Erfolg wollen wir jetzt auch auf den Platz mit rausnehmen.» Die «Erste» kämpft in der Landesliga noch um den Klassenerhalt, die «Zweite» ist in der Kreisliga auf Aufstiegskurs.

Nach zwei Spielen war Vach schon draußen

Das Turnier war noch nicht einmal zwei Stunden alt, da hatten die Zuschauer schon ihren ersten Gesprächsstoff: In der Gruppe 1 – es war klar die stärkere der beiden Staffeln – musste der ASV Vach bereits nach seinen ersten beiden Spielen verdientermaßen die Segel streichen. Das 1:2 gegen den Kreisligisten SF Dinkelsbühl und das 3:5 gegen den Nürnberger Kreisklassisten SV Eyüp Sultan bedeuteten das vorzeitige Aus für den zumindest auf dem Parkett hochgehandelten Landesligisten. Aber auch Eyüp blieb noch auf der Strecke. Die tapferen «Sultane» verloren gegen den Bezirksligisten TSV 2000 Rothenburg mit 1:2 und gegen Dinkelsbühl mit 2:3 – dabei hatten sie in dem einen Spiel mit 1:0 und im anderen mit 2:1 geführt! Zusätzliches Pech: Spielführer Ugur Cankaya schied mit einer Knieverletzung aus.

Bestens vertrat die SG Quelle den Altkreis in der Gruppe 2. Den SC Aufkirchen ließen die Dambacher mit 5:2 abblitzen, und mit einem noch deutlicheren 8:1 über den TSV Markt Bibart aus der Kreisklasse stürmten sie vorzeitig in die Vorschlussrunde. Auch gegen den Bezirksligisten Post SV legte die Quelle los und lag nach zwei Minuten schon mit 4:0 vorne – am Ende hieß es allerdings nur noch 4:3.

Damit war die Post trotz ihres 6:1-Auftaktsieges über Markt Bibart dennoch ausgeschieden: Die robusten Aufkirchener, die zuvor mit 9:2 gegen Punktelieferant Markt Bibart kräftig ins Schwarze geballert hatten, zogen bei Punkt- und Tordifferenzgleichheit und dem unentschiedenen direkten Vergleich (3:3) nur dank der mehr erzielten Treffer (14:10 gegenüber 12:8 der Post) ins Halbfinale ein. «Wir haben versucht zu spielen und dabei etwas das Kämpfen vergessen», begründete Post-Abteilungsleiter Werner Würfel das nicht erwartete Vorrunden-Aus. «Am Schluss hatten wir noch drei gute Chancen», ärgerte sich auch Trainer Stephan Adler.

Dafür gingen die Quelle-Festspiele auch im Halbfinale weiter. Nachdem Aufkirchen gegen den «Klassenkameraden» aus Dinkelsbühl mit 5:2 triumphiert hatte, fegten die SG-Kicker auch die seit jeher in der Halle starken Rothenburger mit 7:3 weg. Beim munteren Scheibenschießen tat sich Abdullah Agikmese mit fünf Treffern noch besonders hervor; kein Wunder, dass er am Ende mit acht Toren nicht nur bester Schütze war, sondern von den Trainern auch zum besten Spieler gewählt wurde. Florian Schaller und Scheuenstuhl besorgten den Rest.

Nicht mehr ganz so leicht hatten es die Dambacher im Finale. Aufkirchen ging sogar in Front, ehe ausgerechnet Torwart Jürgen Singer mit einem «Hammer» aus der eigenen Hälfte in den Winkel ausglich. Das aber war die Wende: Durch Tore von Schaller, Marc Jukic und Agikmese zog die SG auf 4:1 davon und ließ sich den Cup nun natürlich nicht mehr entreißen; das 2:4 fiel erst in letzter Minute. Hermann Hempel
19.1.2009  © NÜRNBERGER ZEITUNG
 
Nürnberg ist mit zwei Teams bei der Hallenendrunde vertreten
Post und «Sultane» spielen um VGN-Cup
Der Post SV möchte an alte Hallenerfolge anknüpfen, «Nobody» SV Eyüp Sultan schwebt schon jetzt auf Wolke sieben: Zwei Vereine, die allein schon wegen ihrer Größe unterschiedlicher kaum sein könnten, vertreten Nürnberg am Sonntag bei der Hallenkreismeisterschaft um den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup in Neuendettelsau. Eines haben der Bezirksligist und der Kreisklassist jedoch gemeinsam: Sie boten in Vor- und Zwischenrunde ansehnlichen bis guten Hallenfußball und dürfen mit Recht zum Finale reisen – das Quäntchen Glück, das ihnen zur Seite stand, gehört auch dazu.

 
In der Zwischenrunde konnte die SpVgg Nürnberg den Hecht im Karpfenteich nicht mehr spielen. Dagegen kam die SG Quelle Fürth souverän weiter. Hier gibt Marc Jukic SpVgg-Keeper Andreas Mergner beim 5:1-Sieg das Nachsehen.     Foto: Pfeil  
   
 
Das Halbfinale ist dem Post SV mit seinem langjährigen Trainer Stephan Adler beim Kreisfinale auf jeden Fall zuzutrauen. NZ-Archivfoto: Fengler     Foto: Pfeil  
   
Wenn jetzt die letzten acht Teams nach der Krone im Gesamtkreis Nürnberg-Frankenhöhe greifen – Nürnberg-Fürth stellt noch die beiden Landesligisten ASV Vach und SG Quelle Fürth, die Frankenhöhe steuert den TSV 2000 Rothenburg (Bezirksliga Süd), die beiden Kreisligisten SC Aufkirchen und SF Dinkelsbühl sowie den TSV Markt Bibart aus der Kreisklasse bei –, dann ist den beiden Nürnberger Vertretern durchaus etwas zuzutrauen, wenngleich die meisten Experten wohl Vach und Quelle auf den Favoritenschild heben. Als gute Hallenmannschaft ist seit jeher auch Rothenburg bekannt.

Die Post bewies in der Zwischenrunde Nervenstärke, da erzielte sie in letzter Sekunde das 2:1-Siegtor über den FC Stein. Als die Mannen des langjährigen Trainers Stephan Adler schon «durch» waren, ließen sie aber die nötige Konsequenz vermissen. Aus einem 4:2 gegen den ASV Fürth wurde noch ein 4:4, was dem Perfektionisten Adler gar nicht schmeckte: «Die Ordnung hat nicht mehr gestimmt. Doch dieses 4:4 hat vielleicht einige wachgerüttelt, damit jetzt niemand abhebt. Wir sind noch steigerungsfähig.»

Jedenfalls freut man sich bei der Post «nach einer längeren Durststrecke in der Halle» (Adler) mächtig auf das Finale. 1993 durfte sich der Großverein vom Ebensee zum ersten und bislang einzigen Mal mit dem Kreismeistertitel schmücken. «Wir betreten jetzt Neuland, aber es wäre schön, wenn wir wieder an alte Zeiten anknüpfen könnten», sagt der Coach: «Wenn man an einem offiziellen Turnier teilnimmt, will man immer gut auftreten.» Ihr Hauptziel für diese Hallensaison hat die Post, so Adler, aber schon erreicht: «Unser Ziel war schon bei Beginn der Vorrunde die Endrunde.»

Die Überraschung schlechthin ist Eyüp Sultan. Der letztjährige Meister der A-Klasse 6 hat großes spielerisches Potenzial, das er sowohl auf dem Feld (bisher Platz zwei in der Kreisklasse 4) als auch unterm Hallendach unter Beweis stellte. Dass das Bezirksoberliga-Spitzenteam FSV Stadeln zur Zwischenrunde nur mit einer Rumpftruppe kam und sich damit selbst blamierte, kann man den Türken kaum zum Vorwurf machen! Letztlich löste Eyüp Sultan die Endrundenfahrkarte in einem höchst prestigeträchtigen Duell – mit einem 3:1 über die Landsleute von Dergahspor.

Eine andere Zwischenrundenstaffel war dafür umso stärker besetzt – und prompt blieb dabei der Titelverteidiger auf der Strecke: Zwischen Vach und dem FC Bayern Kickers rieb sich der TSV Buch auf – jene Mannschaft, die in den vergangenen Jahren mit ihrem beherzten Stil so begeisterte. Doch gegen die Vacher half letztlich auch der größte Kampfgeist nicht, und so wird Buch eben «im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen», wie Andreas Awerkow versprach.

Der TSV-Trainer sah das vorzeitige Ausscheiden mit einem weinenden und einem lachenden Auge: «Wir wären gerne im Finale gewesen. Aber jetzt können wir uns auskurieren und danach die Vorbereitung fürs Feld angehen.» Im vergangenen Jahr hatten die «Knoblauchsländer» die Hallenrunde voll ausgekostet: «Da hatten wir keine Zeit mehr für eine vernünftige Vorbereitung.» Insgesamt bestätigte Awerkow, dass die Zwischenrunde «wieder sehr, sehr viel Spaß» gemacht habe, zumal auch «sehr fair» gespielt worden sei.

Auch Konrad Meier, der Kreisvorsitzende, kam unterm Strich zu einem positiven ersten Fazit. «Das Niveau war in Ordnung», sagt er. Außerdem habe sich die Halle Röthenbach-Ost bewährt: «Da war mehr Atmosphäre als am weitläufigeren Berliner Platz.» Für die Zuschauer ist es bei der ein oder anderen Zwischenrundengruppe aber schon etwas eng geworden.

Besonders hat Meier gefallen, dass viele Vereine gute junge Spieler in ihren Reihen gehabt hätten: «Da waren einige dabei, die taktisch und am Ball auffallend gut waren. Das zeigt, dass der Altkreis auf einem guten Weg ist und viele Vereine eine gute Jugendarbeit machen. Da müssen sie aber auch dranbleiben.» Er bedauerte, dass außer Eyüp Sultan kein «kleiner» Verein den Hecht im Karpfenteich spielen konnte: «Der SpVgg Nürnberg hätte ich das zugetraut.»

Wenig Verständnis brachte er außerdem dafür auf, dass beispielsweise der FSV Stadeln, immerhin einer der Vorzeigeklubs im gesamten Kreis Nürnberg-Frankenhöhe, die Zwischenrunde regelrecht abgeschenkt habe, oder dass der ESV Rangierbahnhof mit einem Torhüter aus einer Privatmannschaft angetreten sei. Womit Meier den Erfolg der vier Gruppensieger aber nicht schmälern wollte: «Die, die weitergekommen sind, sind verdient weiter.»

Bleibt nur noch die Frage: Wie viele «Schlachtenbummler» werden die Nürnberg-Fürther Klubs auf dem weiten Weg bis nach Neuendettelsau begleiten? Den zwei besten Teams winkt die Teilnahme am Bezirksfinale am Samstag, 24. Januar, in Feucht. Hermann Hempel
16.1.2009 © NÜRNBERGER ZEITUNG
         
+++ VGN präsentiert: Lotto-Bayern-Hallencup im Altkreis Nbg.-Fürth +++
-- Zwischenrunde --
-- Halle Röthenbach / Ost - 11. Januar 2009 ab 14 Uhr --
         
Zwischenrunde Gruppe C: ESV Rangierbahnhof, Cagri Spor Nürnberg, Post SV Nürnberg, FC Stein, ASV Fürth.
         
Team-PSV: Scharrer, Hübner, Hitz, Kühnlein, Peric, Maderer, Winkler, Cetinkaya.
         
14:36 Uhr
Post SV
-
Cagri Spor Nürnberg 3:2
Tore:1:0 Kühnlein (7.), 1:1 Peric (9. Eigentor - 'Ginga'), 2:1 Maderer (10.), 3:1 Winkler (12.), 3:2 Büler (15.).
         
15:12 Uhr
FC Stein
-
Post SV 1:2
Tore:1:0 Elibol (9.), 1:1 Hitz (11. Post in Unterzahl !!), 1:2 Maderer (2 Sekunden vor dem Schlusspfiff).
         
15:48 Uhr
ESV Rangierbahnhof
-
Post SV 0:6
Tore:0:1 Winkler (4.), 0:2 Cetinkaya (6.), 0:3 Peric (9.), 0:4 Kühnlein (11.), 0:5, 0:6 Maderer (13., 15.)
         
16:42 Uhr
Post SV
-
ASV Fürth 4:4
Tore:1:0 Winkler (4.), 2:0 Cetinkaya (6.), 3:0 Peric (9.), 3:1, 3:2 Hormez (12., 13.), 4:2 Cetinkaya (14.), 4:3, 4:4 (15., 15.)
         
 
ASV Vach, SG Quelle Fürth, Post SV und Eyüp Sultan in der Hallenendrunde
Vach die Nummer eins der «Hammergruppe»

NÜRNBERG - Hallenfußball vom Feinsten sahen die Zuschauer am Samstagnachmittag in der Zwischenrunde um die Kreismeisterschaft und den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup. Dabei setzte sich der Landesligist ASV Vach durch, und auch am Abend kam in der SG Quelle Fürth ein Landesligist weiter. Gestern lösten der Post SV und der SV Eyüp Sultan das Ticket zur Endrunde am kommenden Sonntag in Neuendettelsau.

Gruppe C

Die beiden spielstarken Bezirksligisten Post SV und FC Stein sowie der ebenfalls mit guten Kombinationen aufwartende Kreisligist Cagrispor machten den Sieg in der Gruppe C unter sich aus. Der dritte Bezirksligist im Bunde, der ASV Fürth, konnte gestern in der Nachmittagsgruppe vor rund 220 Zuschauern im Kampf um die ersten Plätze nicht eingreifen. Gar keine Rolle spielte der ESV Rangierbahnhof, der ohne einen Zähler und mit 2:20 Toren sang- und klanglos auf dem Abstellgleis landete.

Die erste Duftmarke setzte Cagrispor mit einem sicheren 3:1 gegen den ASV Fürth, musste dann aber mit 2:3 gegen die Post eine bereits vorentscheidende Niederlage hinnehmen. Dann die fünfte Partie: Der FC Stein, der mit einem 4:0 gegen Rangierbahnhof problemlos ins Rollen gekommen war, ging gegen die Post durch Erman Elibol mit 1:0 in Front (9.), als der Kontrahent aus Ebensee durch eine Zeitstrafe weiter ins Hintertreffen zu geraten schien. Aber – verkehrte Welt! – mit einem Mann weniger markierte Alexander Hitz den Poster Ausgleich, und fünf Sekunden vor dem Ende drehten die Nürnberger die Begegnung endgültig. Neuzugang Johannes Schindler, eigentlich einer der Steiner Leistungsträger, leistete sich in der Abwehr einen unnötigen Ballverlust, den Daniel Maderer mit dem 2:1-Siegtreffer für die Post bestrafte.

Die Mannen von Trainer Stephan Adler hatten damit beide direkten Kontrahenten geschlagen! So konnten sie den Turniersieg bereits in ihrem dritten Spiel perfektmachen, was sie mit einem mühelosen 6:0 über die «Rangers» natürlich auch gerne taten. Das abschließende 4:4 gegen den ASV Fürth hatte nur noch statistische Bedeutung, trotzdem ärgerte sich Adler über dieses Resultat, hatte die Post doch schon mit 3:0 und 4:2 geführt.

Den – unbedeutenden – zweiten Platz hatte sich unmittelbar zuvor Cagrispor mit einem 4:3-Erfolg gegen Stein gesichert, so dass der hoch eingeschätzte Fürther Landkreismeister letztlich nur auf sechs Punkte kam. Der Titel des besten Torschützen ging in dem fair geführten Turnier an Cagrispor: Der junge, auffällige Techniker Necati Güler war fünfmal erfolgreich, während Daniel Maderer (Post) und Michael Düll (ASV Fürth) jeweils viermal trafen.

Ergebnisse: Cagrispor – ASV Fürth 3:1, ESV Rangierbahnhof – FC Stein 0:4, Post SV – Cagrispor 3:2, ASV Fürth – Rangierbahnhof 2:1, Stein – Post 1:2, Cagrispor – Rangierbahnhof 8:1, ASV Fürth – Stein 0:3, Rangierbahnhof – Post 0:6, Stein – Cagrispor 3:4, Post – ASV Fürth 4:4 / Tabelle: 1. Post SV 14:7/10, 2. Cagrispor 17:8/9, 3. FC Stein 11:6/6, 4. ASV Fürth 7:11/4, 5. ESV Rangierbahnhof 2:20/0.

Beste Torschützen: Güler (Cagrispor) fünf, Maderer (Post), Düll (ASV Fürth) je vier, Özdemir, Bayir (beide Cagrispor), Diez, Bottner (beide Stein), Cetinkaya (Post) alle drei.

Schiedsrichter: Cortus (TSV Burgfarrnbach), Bayerl (SC Worzeldorf). Hermann Hempel

12.1.2009 © NÜRNBERGER ZEITUNG
 
Interessante Zwischenrunde
Ein illustres Feld beim Hallenfußball
NÜRNBERG - Von der Landesliga bis zur A-Klasse ist alles dabei. Wenn am Samstag und Sonntag die besten 20 Hallenmannschaften aus dem Altkreis Nürnberg-Fürth-Zirndorf zur Zwischenrunde um die Kreismeisterschaft und den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup antreten, erwartet die Zuschauer in der Halle Röthenbach-Ost ein illustres Teilnehmerfeld.

Abzuwarten bleibt, mit welchen Besetzungen die drei Landesliga-Klubs SV 73 Süd, SG Quelle Fürth und ASV Vach an den Start gehen werden; die Süder beispielsweise kamen zur Vorrunde nur mit ihrer zweiten Mannschaft, die jedoch in der Kreisliga eine sehr gute Rolle spielt. Während die Bezirksoberliga im FSV Stadeln – vielleicht die «Mannschaft der Stunde» im Nürnberg-Fürther Amateurfußball – nur einen Teilnehmer stellt, kann die Bezirksliga Nord mit der Rekordzahl von sieben Teams aufwarten, das ist fast die halbe Liga: TSV Buch, Post SV, FC Stein, Dergahspor, ASV Zirndorf, ASV Fürth und TSV Südwest.

Immerhin noch fünf Kreisligisten bewerben sich um den Turniersieg in den insgesamt vier Gruppen, wobei vor allem dem FC Bayern Kickers – seit zwei Jahren sowohl im herkömmlichen Hallenfußball als auch im Futsal ungeschlagen – gute Chancen eingeräumt werden müssen. Freilich hat es «BaKi» in der Gruppe A mit keinem Geringeren als dem amtierenden Kreismeister Nürnberg-Frankenhöhe, dem TSV Buch, zu tun. Das Teilnehmerfeld aus der Kreisliga komplettieren der TSV Johannis 83, Cagrispor, der ESV Flügelrad und der FC Kalchreuth, aus der Kreisklasse kommen der ESV Rangierbahnhof, der TSV 61 Zirndorf und der SV Eyüp Sultan.

Gespannt darf man aber auch auf den einzigen A-Klassen-Vertreter sein. Die SpVgg Nürnberg schloss die Vorrundengruppe 6 mit überragenden zwölf Punkten und 20:4 Toren ab; der starke Tabellendritte aus der A-Klasse 10 landete dabei unter anderem Siege über den TSV Südwest und den TSV Altenfurt sowie sogar einen zweistelligen Erfolg gegen den SV Reichelsdorf (10:0).

Die Spiele gehen wie immer über die Distanz von zweimal acht Minuten. Nur die vier Gruppensieger qualifizieren sich für die Endrunde. Diese müssen am Sonntag, dem 18. Januar, nach Neuendettelsau reisen, wo sie dann ab 14 Uhr mit den vier Frankenhöhe-Vertretern den Kreismeister 2009 ermitteln. Hermann Hempel

Hallenkreismeisterschaft Nürnberg-Frankenhöhe, Zwischenrunde Nürnberg-Fürth, Gruppe A: TSV Buch, TSV Johannis 83, FC Bayern Kickers, TSV 61 Zirndorf, ASV Vach (Sa., 14-17) / Gruppe B: FC Kalchreuth, SpVgg Nürnberg, TSV Südwest, ASV Zirndorf, SG Quelle Fürth (Sa., 18-21) / Gruppe C: ESV Rangierbahnhof, Cagrispor, Post SV, FC Stein, ASV Fürth (So., 14-17) / Gruppe D: ESV Flügelrad, Dergahspor, SV 73 Süd, SV Eyüp Sultan, FSV Stadeln (So., 18-21, alle Halle Röthenbach-Ost).
9.1.2009  © NÜRNBERGER ZEITUNG
         
Die Hallenrunde Saison 2008/09
+++ VGN präsentiert: Lotto-Bayern -Hallencup im Altkreis Nbg.-Fürth +++
-- Vorrunde --
-- Halle am Berliner Platz - 4. Januar 2009 ab 14 Uhr --
         
Vorrunde Gruppe 10: ASV Buchenbühl, SV Laufamholz, Tuspo Nürnberg, VfR Moorenbrunn, Post SV Nürnberg
         
Team-PSV: Kleesattel, Hübner, Hitz, Kühnlein, Johnson, Paulus, Maderer, Winkler, Cetinkaya.
         
14:36 Uhr
Post SV
-
ASV Buchenbühl 4:1
Tore: 1:0 Maderer (4.), 1:1 (8.), 2:1 Maderer (10.), 3:1 Winkler (13.), 4:1 Cetinkaya (15.).
Besonderes: Rote Karte für Paulus...SR Heidingsfelder (ASV Vach) wollte ein Nachschlagen gesehen haben...??? Budenzauber!
         
15:12 Uhr
Tuspo Nürnberg
-
Post SV 3:2
Tore: 1:0 Cetinkaya (2.), 1:1, 2:1 (3., 6.), 2:2 Cetinkaya (7.), 3:2 (9.).
         
15:48 Uhr
VfR Moorenbrunn
-
Post SV 1:8
  Tore: 1:0 (3.), 1:1 Hitz (5.), 2:1 Johnson (6.), 3:1 Cetinkaya (7.), 4:1 Johnson (9.), 5:1 Hitz (10.), 6:1 Kühnlein (12.), 7:1, 8:1 Maderer (12., 14.).
         
16:42 Uhr
Post SV
-
SV Laufamholz 5:0
Tore: 1:0 Hitz (10. Post in Unterzahl!!), 2:0 Cetinkaya (12.), 3:0 Johnson (13.), 4:0 Hitz (15.), 5:0 Cetinkaya (15.).
Besonderes: Gelb-Rote Karte für Kühnlein wegen Reklamierens.
         
 
Tabelle
T
P
 
 
1.
Post SV
19:5
9
 
 
2.
ASV Buchenbühl
17:11
9
 
 
3.
Tuspo Nürnberg
15:8
9
 
 
4.
SV Laufamholz
9:17
3
 
 
5.
VfR Moorenbrunn
3:22
0
 
 
Drei Mannschaften punktgleich
Sondertabelle half Post in die nächste Runde
NÜRNBERG - Fünf oder mehr Tore in jedem Spiel und Spannung bis zum Schluss – die Gruppe 10 war ein Höhepunkt der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft um den VGN-Lotto-Bayern-Hallencup. Bezirksligist Post SV setzte sich knapp vor zwei punktgleichen Konkurrenten durch.

Der Vierte der Bezirksliga Nord war gestern Nachmittag klarer Favorit gegen je zwei Teams aus der Kreisklasse 4 (ASV Buchenbühl und SV Laufamholz) und der A-Klasse 7 (Tuspo Nürnberg und VfR Moorenbrunn). Aber vor 100 Zuschauern in der Halle am Berliner Platz entwickelte sich ein turbulentes Turnier, in dem es lange nach einer faustdicken Überraschung aussah.

Im Auftaktspiel lag Buchenbühl gegen Laufamholz 2:4 zurück und drehte die Partie in den letzten zwei Minuten zum 6:4. Gegen die «Poster» traf Buchenbühl gleich viermal Aluminium und musste sich letztendlich deutlich geschlagen geben (1:4). Tuspo Nürnberg spielte furios auf und fegte Moorenbrunn und Laufamholz mit jeweils 5:0 vom Feld. Die junge, spielstarke Tuspo-Truppe ließ sich auch vom «großen» Post SV nicht stoppen und siegte in einem packenden Duell mit 3:2. Mit dem Erfolg vor Augen verlor Tuspo jedoch den Faden: Gegen Buchenbühl hätte ein Punkt zum Gruppensieg gereicht, aber es setzte eine schmerzliche 3:6-Niederlage. Tuspo und Buchenbühl hatten nach vier Spielen je neun Punkte, und der Post SV war wieder im Rennen.

Im letzten Spiel gegen Laufamholz tat sich der Post SV lange schwer, der erlösende 1:0-Führungstreffer gelang erst Mitte der zweiten Hälfte in Unterzahl. Am Ende hieß es aber 5:0, und die Post hatte ebenfalls neun Zähler auf dem Konto. In der nun nötigen Sondertabelle der drei punktgleichen Mannschaften lag die Post mit 6:4 Toren vor Buchenbühl (7:7) und Tuspo (6:8) und zog damit in die Zwischenrunde ein; Buchenbühl und Tuspo schieden aus. David Bernreuther

Ergebnisse: ASV Buchenbühl – SV Laufamholz 6:4, VfR Moorenbrunn – Tuspo Nürnberg 0:5, Post SV – Buchenbühl 4:1, Laufamholz – Moorenbrunn 5:1, Tuspo – Post 3:2, Buchenbühl – Moorenbrunn 4:1, Laufamholz – Tuspo 0:5, Moorenbrunn – Post 1:8, Tuspo – Buchenbühl 3:6, Post – Laufamholz 5:0 / Tabelle: 1. Post SV 19:5/9, 2. ASV Buchenbühl 17:12/9, 3. Tuspo Nürnberg 16:8/9, 4. SV Laufamholz 9:17/3, VfR Moorenbrunn 3:22/0.

Beste Torschützen: Marek (Buchenbühl) sieben, Cetinkaya (Post) sechs, Kett (Tuspo) fünf, Hitz, Maderer (beide Post), Lagano (Buchenbühl) alle vier, Mesfin, Özkan (beide Tuspo), Johnson (Post) alle drei.

SR: Cetin (ATV Frankonia), Heidingsfelder (ASV Vach).
5.1.2009 © NÜRNBERGER ZEITUNG
       
+++ Samstag, 20.12.2007 -- Hallenturnier des FSV Weißenbrunn +++
       
Gruppe 1 Frauen: FSV Weißenbrunn, Post SV, SV Laufamholz, TSV Röthenbach St.W., SV Alfeld, FC Röthenbach.
Gruppe 2 Herren: FSV Weißenbrunn, Post SV, SV Laufamholz, TSV Röthenbach St.W., SV Alfeld, FC Röthenbach.
   
Team Post SV (Herren): Scharrer, Winkler, Celik Sercan, Celik Onur, Hübner, Arzberger, Peric, De Rosa, Johnson, Cetinkaya.
         
13:55 Uhr
Post SV
-
TSV Röthenbach St.W. 5:0
Tore:1:0 Arzberger (1.), 2:0 Johnson ((3.), 3:0 Cetinkaya (7.), 4:0, 5:0 Winkler (8., 9.)
         
15:04 Uhr
FSV Weißenbrunn
-
Post SV 1:3
Tore: 0:1 Peric (2.), 1:1 (6.), 1:2, 1:3 Peric (8., 9.)
         
16:21 Uhr
SV Alfeld
-
Post SV 0:6
  Tore: 0:1 Arzberger (2.), 0:2 Cetinkaya (4.), 0:3 Johnson (7.), 0:4 Cetinkaya (7.), 0:5, 0:6 Celik Onur (8., 9.)
         
17:27 Uhr
Post SV
-
SV Laufamholz 6:1
Tore: 1:0 Winkler (2.), 1:1 (2.), 2:1 Johnson (4.), 3:1 Peric (5.), 4:1 Celik Sercan (6.), 5:1 De Rosa (7.), 6:1 Cetinkaya (9.)
         
18:21 Uhr
FC Röthenbach
-
Post SV 0:7
Tore: 0:1 Johnson (1.), 0:2 Cetinkaya (2.), 0:3 Celik Sercan (4.), 0:4 Johnson (5.), 0:6 De Rosa (8.), 0:7 Arzberger (9.)
         
  In der gemeinsamen Wertung mit dem Frauenteam (ebenfalls fünf Siege, sogar ohne Gegentreffer) gewinnt der PSV das Turnier und bedankt sich auf diesem Wege nochmals für die fairen Spiele und die tollen Turnierpreise.